Rund um das große Kind



Das Bild oben rechts ist dort entstanden, wo wir unsere Hochzeit feiern werden!

Gestern hatte meine Große mit ihrer Musik-Gruppe eine Sterntaler-Aufführung. Mein Kind war eines der Sternchen. :)
Wir waren wirklich sehr aufgeregt, aber es lief alles gut. Ihr Papa und seine Eltern kamen auch, worüber sie sich sehr gefreut hat. Danach waren die zwei Kinder, ich, mein Freund, Tildas Papa und Oma und Opa Eis essen. Beide Kinder haben ihre Portion geschafft und waren sehr zufrieden.

Mein großes Kind hat oft einen ganz schönen Dickkopf und muss alles ausdiskutieren, aber sie kann auch sehr süß und lieb und toll sein. Sie spielt oft sehr schön mit ihrer kleinen Schwester. Sie weiß schon eine ganze Menge und kann schon bis 20 rechnen (Plus, Minus und ein bisschen multiplizieren), zählt bis 100, schreibt jetzt einige Worte und kennt so circa das halbe Alphabet. Sie kennt auch eine Hand voll englische und arabische Worte. Das ist schon deutlich mehr als ich in ihrem Alter konnte und da bin ich sehr stolz auf sie! Die vollen Stunden auf der Uhr ablesen klappt auch (ich habe schon eine Armband-Uhr, die sie zu Ostern oder zum Geburtstag bekommen wird) und sie kann alles alleine, was man so können muss, um sich morgens und abends ausgeh- bzw. bettfertig zu machen. Sie freut sich auch jetzt schon sehr auf die Schule. Diesen Herbst werden wir sie anmelden müssen, damit sie nächstes Jahr dann eingeschult wird. Ich bin da jetzt schon aufgeregt, genau wie sie! Auf intellektueller Ebene wäre sie bestimmt bereits so weit, aber emotional-sozial (Frustrationstoleranz, Konfliktlösungsstrategien, Kooperation etc.) muss sich in den nächsten 1,5 Jahren noch ein bisschen was tun und wird es bestimmt auch. :)
Im Moment frage ich mich, ob sie einfach auf die nächstgelegene Regelschule gehen soll oder doch lieber auf eine auch recht nahe gelegene Alternativ-Schule, die dann allerdings etwas teurer wäre. Schön fände ich für sie eine kleine Klassengröße, weil ich den Eindruck habe, dass sie in großen Gruppen besonders schwer Anschluss findet und da eher gestresst ist. Und vielleicht kann dann auch eher auf das individuelle Lerntempo jedes Kindes eingegangen werden? Aber letztlich hängt die Qualität des Unterrichts, glaube ich, sehr von der jeweiligen Lehrkraft ab und weniger von der Schule und dessen Konzept an sich, deswegen weiß ich nicht, ob die alternative ihr Geld wirklich wert wäre. Auf jeden Fall will ich da mal zum Tag der offenen Tür gehen, leider hat die Regelschule hier keinen solchen Tag, soweit ich weiß.

In letzter Zeit habe ich mal mehr darauf geachtet, mit welchen Spielsachen hier wirklich gespielt wird. Beide Kinder nutzen zur Zeit in erster Linie Stifte, Papier und Malbücher. Tilda malt, klebt, schneidet aus oder macht Schwungübungen, die Kleine kritzelt gerne alles voll (oder lutscht/kaut an den Stiften…). Die Kleine spielt auch gerne mal mit ihrer Kugelbahn und sie liebt es Steckschnallen zu zu machen, andauern bringt sie uns eine Tasche oder ihre Puppentragehilfe mit solchen Schnallen dran, damit wie sie öffnen, so dass sie sie wieder schließen kann. Die Große spielt ab und zu mit Puppen, aber lieber noch mit ihrer Schwester oder mit einem Erwachsenen zusammen, dann zum Beispiel Uno oder andere Gesellschaftsspiele.

Zur Zeit sagt die Große, sie weiß noch nicht ob sie lieber Verkäuferin oder Friseurin werden will. 😀

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„Liebe ist ein privates Weltereignis“


Anders als in meinem Jahresend-Post vorhergesehen, wird es dieses Jahr wohl doch eine aufregende, große Neuigkeit in diesem Jahr geben: Wir werden heiraten!

Brachialromantisch wie wir nunmal sind, haben wir abends im Bett bei einem Glas Wein beschlossen, dass dieses Jahr ein guter Zeitpunkt dafür wäre (steht ja sonst nichts an, ne 😉 ).

Unsere Hochzeit wird 4 Jahre und einen Tag nach unserem ersten Date stattfinden.

Die „Save the Date“-Karten sind an die potentiellen Gäste verschickt worden (es wird eine eher kleine Runde) und wir haben eine wunderschöne Location, an der wir feiern werden (wir sind froh, dass wir die noch gekriegt haben, vieles ist für die Zeit jetzt schon ausgebucht!). Nun machen wir uns Gedanken um das Essen, unsere Kleidung und all die vielen anderen Details, die wichtig sind um diesen Tag zu einem der schönsten unseres Lebens zu machen.

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Auf dem Weg nach Afrika


Meine Große und ich haben jetzt Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika ausgelesen. Mir hat es sehr gut gefallen. Ich hatte erst etwas Bedenken, ob die Geschichte nicht doch noch zu lang für Tilda sein könnte (immerhin 111 Seiten, wenn auch natürlich mit vielen Bildern), aber es ging sehr gut. Wir haben jeden Abend 2 Kapitel gelesen und am Anfang habe ich nochmal kurz zusammengefasst, was bisher geschah. Da konnte sie sich aber auch größtenteils noch dran erinnern. Sie hat auch ganz schön mitgefiebert und sich viele Gedanken über die Geschichte gemacht. An der Stelle mit dem stürmischen Meer und der Krake hatte sie richtig Angst und hat auch sonst sehr mitgefiebert.
Ich freue mich jetzt schon darauf, bald noch mehr längere Geschichten mit ihr zu lesen, es wird wohl mal wieder Zeit für einen Besuch in der Bibliothek. :)

Ich lese jetzt gerade Anne auf Green Gables. Zusammen mit Wie alles begann soll das mein „a book and it’s prequel“ sein. Ich habe mir die deutsche Version davon gekauft, in der Hoffnung es in einigen Jahren mal mit den Kindern lesen zu können bzw. damit sie es vielleicht mal selbst lesen können. Tatsächlich erinnert Anne mich auch etwas an mein großes Kind, soooo eine kleine Quasselstrippe! Und auch recht impulsiv… Aber dabei sehr sympathisch und süß. Ich freue mich wirklich, dass ich mir das Buch jetzt endlich mal vorgenommen habe, nachdem ich es schon seit langem mal lesen wollte. Und ich habe seitdem ich angefangen habe es zu lesen, ständig einen Ohrwurm:


Das ist das Intro einer Serie, die ich als Kind gerne geguckt habe, die auf diesem Buch basiert. Es kamen jetzt im Buch auch schon einige Szenen vor, an die ich mich noch gut aus der Serie erinnern konnte!

Als ich neulich abends noch im Bett las während die Kinder schon schliefen, schlug mein großes Kind plötzlich die Augen auf und fing ganz ohne Überleitung direkt an mir alles darüber zu erzählen, wie sie im Kindergarten Kuchen backen könnte. Offenbar wurde ihnen in Aussicht gestellt, dass es bald eine neue Küche dort geben solle, in der Kinder ganz alleine richtigen Kuchen und Plätzchen backen könnten. Da macht sie sich anscheinend sehr viele Gedanken drüber, fragt sich wie das denn gehen soll, sorgt sich darum dass sie dann vielleicht eine Zutat vergessen oder nicht wissen wie viel davon sie nehmen sollen, ob es überhaupt genug Platz für alle Kinder dort gibt, welche Aufgabe sie dabei übernehme würde, was für Kuchen sie backen würden und so weiter und so fort. Und in dem Buch, das ich gerade las, führte Anne gerade einen ähnlichen Monolog. 😉

Mit meiner süßen Quasselstrippe verstehe ich mich jetzt schon wieder viel besser als noch Ende letzten Jahres. Ab und zu haben wir noch Auseinandersetzungen, aber nicht mehr gefühlt ständig und immer, wie es kurz vor Weihnachten noch war. Es bewegt sich jetzt alles wieder tolerierbaren Rahmen für mich.

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Bücher Bücher Bücher!

Ich habe meine Reading Challenge 2016 begonnen und schon 3 Punkte darauf abgehakt.

A book based on a fairy tale
Das Buch, das auf einem Märchen basiert, ist bei mir The Sleeper and The Spindle
von Neil Gaiman. Protagonistin ist eine Königin, die wenige Tage vor ihrer Hochzeit steht und von einer seltsamen „Schlaf-Krankheit“ hört, die im benachbarten Königreicht grasiert. Damit diese seltsame Krankheit sich nicht auch auf ihr Volk ausbreitet, beschließt sie ihre Hochzeit zu verschieben und der Sache auf den Grund zu gehen. Das Märchen um Dornröschen wurde ganz neu interpretiert und dazu erfährt man auch, wie es Schneewittchen erging nachdem sie aus ihrem langen Schlaf im Glassarg erwachte. Das Buch ist schnell durchgelesen und ich kann es nur empfehlen!

A graphic novel
ElfQuest – Das letzte Abenteuer 01 habe ich hierfür ausgewählt. Ich liebe die Elfenwelt-Comics seit ich sie vor etwa 15 Jahren zum ersten Mal in der Bibliothek fand. Ich habe sie damals kreuz und quer durcheinander gelesen, weil nie alle Bände ausleihbar waren, ich war offensichtlich nicht die einzige, die sie las. Ich hatte damals auch nicht die finanziellen Mittel mir die Bände zu kaufen. Nach und nach entdeckte ich so die Geschichte der Wolfsreiter und der anderen Elfenvölker, aber das dauerte Jahre. Jahre später entdeckte ich auch einige der späteren Erzählzyklen wie die neuen Abenteuer, die Zeit der Träume und ähnliches. Von den Wellentänzern hatte ich bisher im Internet gelesen, aber es noch nicht geschafft einen der Comicbände in die Hände zu bekommen, in denen ihre Geschichte erzählt wird. In Das letzte Abenteuer kommen sie vor genau wie viele andere Charaktere, von denen ich in Wikis und Foren schon gehört hatte, die ich aber noch nie „selbst kennenlernen“ durfte. Ich bin sehr glücklich über dieses Weihnachtsgeschenk!

A book that’s under 150 pages
Ich habe mich früher schonmal mit dem Thema beschäftigt und meinen Zyklus mit dieser Methode beobachtet, hatte aber mein ganzes Wissen dazu aus dem Internet. Da ich das ganze jetzt zur Beobachtung und aus Interesse mal wieder neu anfangen wollte, habe ich mir zusammen mit einem iButton auch das Buch dazu gegönnt: Natürlich & sicher – Das Praxisbuch.

Aktuell lese ich:

Neben dem neuen Erzählzyklus gibt es gerade auch eine Neuaflage der ursprünglichen Geschichte. Zwei Bände habe ich davon zu Weihnachten bekommen und mir nun den letzten Teil noch dazu gekauft, weil ich nicht sicher bin ob ich damals alle Teile davon irgendwann mal gelesen habe oder ob mir noch etwas fehlte. So oder so ist es schön die Geschichte halbwegs vollständig im Regal stehen zu haben. Das Buch wird aber wohl nicht Teil der Challenge bei mir werden (das wäre mir irgendwie zu einfach, die Bände lesen sich so schnell weg, da reicht es mir, wenn ich eines davon in die Challenge aufgenommen habe).

Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika habe ich meiner großen Tochter zu Weihnachten geschenkt und wir haben nun begonnen es zu lesen. Es ist ein sehr schönes Buch!

Ein Buch, das ich liebend gern für den Punkt „a book that’s more than 600 pages“ lesen würde, ist The Winds of Winter, der 6. Band von A Song of Ice and Fire von George R. R. Martin. Im April startet die 6. Staffel der dazugehörigen Fernsehserie Game of Thrones und gestern teilte der Autor auf seinem Blog mit, dass es nun definitiv nicht mehr vorher klappen wird mit der Veröffentlichung und somit die Fernsehserie die Buchreihe überholen wird. Er will sich nun keine neue Deadline setzen, da ihn das nur lähmend unter Druck setzt, aber vielleicht schafft er es ja noch irgendwann in diesem Jahr das Manuskript fertigzustellen, auch wenn es dann eben erst nach Beginn der neuen Staffel erscheint. Ich wünsche es mir sehr!

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Jahresrückblick

So, ich versuche mich auch an einem Jahresrückblick. Wie es ja irgendwie immer so ist: Sehr vieles hat sich für uns geändert!

Bei meinem letzten Jahrasabschluss-Post war mein Liebster noch Student, ich selbst wusste nicht, was ich nach meiner Elternzeit machen würde, das damalige Baby ist nun ein Kleinkind und auch die Große hat sich natürlich sehr weiterentwickelt. Dass sich in diesem Jahr wieder einmal viel ändern würde, war mir ja damals schon klar gewesen und das hat sich auch bewahrheitet.

Ich finde, alles in allem war dieses Jahr ein sehr gutes Jahr für uns persönlich. Es war/ist teilweise alles auch ziemlich anstrengend, aber die Dinge haben sich auch rasant in genau die richtige Richtung entwickelt. :)

Das Jahr begann mit einem großen Umbruch, vor allem für meinen Freund, der seinen neuen Vollzeitjob antrat. Er musste aber gleichzeitig noch ein paar Sachen für den Uni-Abschluss fertig kriegen, so dass das vorrübergehend etwas stressig war. Es kommt mir vor, als wäre das alles schon ewig her, ich habe gerade nochmal zur Sicherheit nachgeguckt, ob das wirklich dieses Jahr war.

Im September begann dann auch für mich wieder das Berufsleben. Ich habe einen Ausbildungsplatz im mittleren Justizdienst bekommen, bin nun verbeamtet und sortiere Akten bei Gericht und bei der Staatsanwaltschaft. Zwischen diesen Praxisphasen gibt es allerdings auch immer mal einige Wochen Theoriephasen, während derer ich unter der Woche im Internat untergebracht bin, weil die Schule für tägliches Pendeln zu weit weg ist. Das war schon schwierig für uns, zum einen haben wir uns alle sehr vermisst, zum anderen ist es auch organisatorisch eine Herausforderung. Ich bin sehr froh, dass mein Freund das so unterstützt, alleine wäre mir diese Ausbildung wohl nicht möglich. Dafür hat sich unsere finanzielle Situation durch die beiden neuen Jobs aber drastisch verbessert, so dass wir zum Beispiel nun auch anfangen auf die Erfüllung einiger ganz großer Wünsche für die Zukunft hinzusparen.

Unsere Jüngste hat sich seit letztem Jahr um diese Zeit wahnsinnig verändert! Vor einem Jahr hatte sie noch keine Zähne, konnte weder laufen noch krabbeln noch selbstständig sitzen… Dafür hat sie immer laut gequietscht, wenn sie sich gefreut hat. Im Januar haben wir zum ersten Mal Brei probiert, danach dauerte es noch Monate bis sie regelmäßig nennenswerte Mengen davon gegessen hat. Inzwischen isst sie komplett bei uns mit, Breie gibt es kaum noch und auch die Milchflaschen haben wir hinter uns gelassen. Sie konnte wenige Tage vor ihrem ersten Geburtstag laufen. Im Moment hat sie so ca 9-10 Zähne, da sind gerade so viele Zähne am durchbrechen, dass ich etwas den Überblick verloren habe. 😀
Sie spricht noch nicht wirklich viel, aber winkt, nickt, schüttelt den Kopf… und kann sich damit auch schon relativ gut verständlich machen. Sie weiß, wie die Dinge hier laufen, wenn sie allgemeine Aufbruchsstimmung wahrnimmt, geht sie los und holt ihre Schuhe, verlangt nach ihrer Jacke, wenn ich fege oder sie irgendwo Dreck sieht holt sie Handfeger oder Taschentücher, sie denkt also insgesamt schon viel mit und versucht viel allein zu machen. Sie ist wirklich gar kein Baby mehr, sondern im Laufe dieses Jahres ein sehr selbstbewusstes und wissbegieriges Kleinkind geworden.
Wir hatten vor einem Jahr noch gehofft, dass die Kleine als Geschwisterkind einen Krippenplatz im Kindergarten der Großen bekommen würde, was aber leider nicht geklappt hat. Da ich zu dem Zeitpunkt noch keine feste Zusage für einen Arbeitsplatz nach der Elternzeit hatte, wurde unser Bedarf wohl trotz „Geschwisterkind-Bonus“ nicht als so hoch eingestuft und die freien Plätze wurden an andere vergeben. Dafür hat sie nun einen Platz bei einer lieben Tagesmutti hier in der Nähe und geht da auch sehr gerne hin.

Mein großes Kind hat sich auch sehr weiterentwickelt, auch wenn die Veränderungen wohl in dem Alter subtiler sind als bei einem Kind, das zu Beginn des Jahres noch ein Baby war. Kurz nach Weihnachten letztes Jahr begann sie eine Stimme zu hören, die sozusagen eine Weile ihre imaginäre Freundin war und den gleichen Vornamen hatte wie ich. Durch „die andere Doreen“ gelang es ihr im Januar ihren Schnuller endgültig los zu werden. Sie führte viele Gespräche mit der anderen Doreen und mir machte das zwischendurch auch mal viele Sorgen, aber im Laufe der Zeit geriet diese imaginäre Freundin doch wieder in Vergessenheit und meldete sich immer seltener, inzwischen wohl gar nicht mehr.
Ich war dieses Jahr zum ersten Mal mit ihr im Kino und generell reichte ihre Aufmerksamkeitsspanne in diesem Jahr zum ersten Mal aus um Filme zu gucken, die länger als ca 20 Minuten dauern. So konnte auch bei uns das „Anna und Elsa“-Fieber einkehren, was sich auch in den diesjährigen Weihnachtsgeschenken niederschlug. Die Eiskönigin kann sie inzwischen auswendig, so dass sie sich da nicht mehr gruselt, ansonsten gruselt sie sich aber sehr schnell bei neuen Filmen, macht sich Gedanken um traurige Hintergrundstorys (irgendwie sind ja gefühlt alle Kinderfilm-Helden Waisenkinder, oder?!) und fängt da auch oft an zu weinen und muss getröstet werden.
Ihr Allgemeinwissen hat sich vergrößert, sie hat große Fortschritte beim Malen und Basteln gemacht, schreibt jetzt zum Beispiel auch ihren Namen und rechnet ein bisschen. Sie hat viele neue Lieder und Tänze gelernt. Sie spielt besonders gerne Kartenspiele und allgemein Gesellschaftsspiele, Puppenhäuser und auch Lego oder ähnliches, generell Sachen, die man auch gut alleine spielen kann, kommen meist nicht so gut an. Bücher mag sie auch gerne, bekommt sie gerne vorgelesen und „liest“ sie dann auch vor nachdem sie sie ein paar mal gehört hat.
In letzter Zeit hatten wir wieder eine schwierige Phase, in der wir uns öfter gestritten haben, aber in den letzten Tagen hatte ich schon wieder das Gefühl, dass das besser wird, wir hatten jedenfalls auch wieder viele schöne Momente zusammen. :)

Den Katzen geht es auch gut, Jaime war allerdings im Sommer krank gewesen und verbrachte deswegen auch einige Tage und Nächte beim Tierarzt. Es ist aber alles wieder gut.

Urlaub haben wir dieses jahr „nur“ bei der Familie gemacht, aber auch da kommen wir ja immer schon ganz schön rum. Wir waren mehrmals auf Usedom und in Berlin. Wir tanzten auf zwei wunderschönen Hochzeiten, waren beim Wave-Gotik-Treffen, auf mehreren Messen hier in Leipzig und waren auch sonst viel unterwegs.

Ich hoffe, das nächste Jahr wird genauso gut. Ganz so große Veränderungen wie in diesem Jahr sind für das kommende Jahr aber bisher nicht abzusehen.

Gute Vorsätze, im Sinne von Dinge, die ich ändern will, habe ich eigentlich dieses Jahr nicht. Ich will vor allem meine Ausbildung weiterhin gut meistern, weiterhin daran arbeiten, dass meine Beziehung so gut läuft wie in diesem Jahr und mich weiterhin um einen immer liebe- und verständnisvollen Umgang mit meinen Töchtern bemühen.

Mein einziger wirklicher „Vorsatz“ ist an der Reading Challenge 2016 teilzunehmen! Die ersten beiden Kategorien, die ich abhaken will, sind „a book based on a fairy tale“ mit The Sleeper and the Spindle von Neil Gaiman und „a graphic novel“ mit Elfquest – Das letzte Abenteuer Band 1. Beides habe ich zu Weihnachten bekommen und mich sehr gefreut. Gerade die Elfquest-Reihe verfolge und sammle ich inzwischen seit bald 15 Jahren und bin sehr gespannt darauf, endlich mal wieder etwas ganz neues aus der Elfenwelt zu erfahren!

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