#12von12

Heute habe ich tatsächlich auch mal wieder daran gedacht, am 12. eines Monats 12 Fotos zu machen (weil ich recht früh am morgen auf instagram geschaut habe und dort schon einige angefangen hatten Bilder mit diesem Tag zu posten). :)


Die Kinder haben uns mal wieder früh geweckt und so gegen 8 Uhr haben wir dann angefangen zu frühstücken. Danach hat Tilda etwas auf ihrer Ukulele gespielt und sie gestimmt. So richtig kann sie das noch nicht alleine, aber in der Theorie weiß sie schon was man machen und worauf man achten muss, nur an der Umsetzung hapert es aus Motorik-Gründen noch.
Nachdem wir alle gegessen hatten und uns ausgeh-fertig gemacht haben, gingen wir raus um einige Besorgungen in der Stadt zu erledigen.


Nach dem Einkaufen wollten die Kinder noch ein bisschen dort spielen und rutschen. Die Kleine war aber schon sehr müde. Zuhause gab es zum Mittag Fertig-Kram für alle.


In der Straßenbahn ist Leandra eingeschlafen. Die große Schwester sah sie sich an und sagte spontan, „Ach, ich könnte sie einfach immerzu umknutschen“. Das sind so Momente, in denen mein Mutterherz höher schlägt!
Am Nachmittag haben wir dann noch Ostereier gefärbt.


Nach dem Mittag haben wir den Mann verabschiedet, der heute zum Larp (anscheinend spielt er einen arroganten Schnösel aus den 1920ern 😉 ) ging. Wir anderen sind dann auch nochmal rausgegangen, die Kinder waren wie schon den ganzen Tag überwiegend Hand in Hand unterwegs. Es ist echt schön, wie lieb sie sich zur Zeit haben. Sie vertragen sich grad gut, kuscheln und spielen auch oft miteinander.


Vor dem Abendbrot gingen die süßesten Kinder noch baden und hatten dank eines Badezusatzes rosa Badewasser. Nach dem Abendbrot zeigte die Große uns einen Tanz, den sie wohl im Kindergarten vor kurzem gelernt hat. „Kleine Schritte in die Mitte, kleine Schritte wieder raus…“


Die Kinder waren dann sehr schnell eingeschlafen. Da die Kleine ja nur die paar Minuten in der Bahn geschlafen hatte, war sie quasi direkt im Traumland, als ihr Kopf das Kissen berührte. Nun habe ich etwas Zeit allein für mich und tue die Dinge, zu denen ich sonst nie komme. Da ich gerade wieder unter der Woche im Ausbildungs-Internat bin, wo ich kein Internet habe, höre ich mir zum Beispiel jetzt endlich mal Amanda Palmers neuen Song Machete an. Wirklich toll, hier könnt ihr auch mal reinhören. Außerdem will ich gleich noch anfangen etwas zu malen, auf Mails antworten und dazu gönne ich mir ein Feierabend-Bierchen. So ein Tag mit den tollen Kindern ist echt sehr schön und erfüllend, aber auch ziemlich anstrengend. Bin ja jetzt immerhin auch offiziell alt (seit Montag 30 😉 ).

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Mein Baby

Neulich habe ich seit langer Zeit mal wieder meine „richtige“ Kamera benutzt und dabei noch ein Foto vom letzten Mal gefunden. Das Bild ist etwa 10 Monate alt! Dem habe ich hier mal einen aktuellen Schnappschuss von ihr gegenüber gestellt. Wahnsinn, wie sehr sie sich in der Zeit entwickelt hat! Das fällt einem ja oft gar nicht so auf, wenn man ein Kind jeden Tag sieht, aber wenn man mal solche Fotos nebeneinander sieht ist das schon ein großer Unterschied. Mein Baby ist gar kein Baby mehr!


Hach, ich liebe ihre schwarzbraunen Knopfaugen! Leandra ist in diesem Haushalt wohl die mit den meisten Hummeln im Hintern und hat den größten Wagemut. Sie scheint vor nichts Angst zu haben, mal abgesehen vom leichten Fremdeln. Aber beim Toben kann es ihr kaum wild genug zugehen. Sie läuft jetzt immer öfter anstatt sich im Wagen schieben zu lassen, auch Treppen möchte sie oft alleine auf und ab steigen. Sie weiß ganz genau wo hier alles hingehört und hilft gerne mit, zum Beispiel beim Tisch decken. Sie geht gerne jede Woche zum Kindersport. Sie isst selbst mit Löffel oder Gabel und zieht sich gerne Mütze und Schal an und behängt sich mit Rucksack und Umhängetasche. Ausziehen tut sich sich auch soweit sie es schon schafft ganz oft.

Inzwischen warten wir sehnsüchtig auf die ersten Worte, da kam nämlich bisher noch so gut wie gar nichts. Sie versteht es sehr ausdrucksvoll sich mittels Mimik und Gesten zu verständigen, aber Worte sind bisher ausgeblieben. Laut Kinderärztin sollen wir uns noch zwei Monate gedulden und wenn sich dann immer noch nichts in dieser Hinsicht getan hat, wird sie uns mal an einen HNO-Arzt weiterüberweisen für genauere Hörtests (so im Alltag macht sie eigentlich schon den Eindruck als würde sie gut hören). Bis dahin verblieb sie mit allgemeinen Tipps zur Sprachförderung, die mir aber eh schon bekannt waren, so wie beim Wickeln und auch sonst öfter mal die Körperteile benennen, allgemein viel mit ihr reden und Dinge benennen, Bilderbücher ansehen und solche Sachen.

Dieses kleine Energiebündel macht uns unglaublich viel Freude und ich freue mich jeden Tag sie hier zu haben!

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Unsere Kinderbilder-Galerie

Schon länger wollte ich eine Auswahl underer schönsten Kinderbilder hübsch aufbewahren und ausstellen, aber wusste nicht so recht wie. Nun habe ich mich entschieden, sie einfach einzurahmen und über meinen Schreibtisch zu hängen. Ich finde das so sehr schön und es hat etwas von „richtiger“ Kunst.

Einige der aufgehangenen Bilder sind schon etwas älter, die Kopffüssler sind zum Beispiel schon etwas her, inzwischen malt Tilda Menschen mit Bauch (und Bauchnabel), Händen und Füßen mit jeweils fünf Fingern/Zehen und Gesichtern, an denen man die Stimmung der Figuren erkennt.

Neben dem schön aussehen, erfüllt die Galerie auch einen zweiten Zweck: Sie motiviert zum weiter malen. Die Bilder in den Rahmen können natürlich jederzeit ausgetauscht werden, und das wollte die Große auch, sie hat direkt zwei neue Bilder gemalt, von denen eines in einen der Rahmen sollte. :)


Die neuesten Werke zeigen ein „Spinnengehege“ mit sechs 8-beinigen Spinnen darin und das andere mich mit meinen beiden Geschwistern. Der eine hat eine rote Jacke und einen roten Helm, weil er Feuerwehrmann ist. Das kleine Runde da zu seinen Füßen ist sein Feuerwehrauto. 😀

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Spielzeug reduzieren

Ich habe mich dann doch dafür entschieden mich nochmal krank schreiben zu lassen. Die Tage davor hatten in Sachen Erholung nicht so wirklich was bewirkt, wie das so ist, wenn man sich Zuhause eben nebenbei auch um zwei kranke Kinder kümmern muss. Nun sind die Kinder aber gesund und ich habe tagsüber tatsächlich ein paar Stunden zur Entspannung und auch nachts schlafen die Kinder wieder gut (mit den kranken Kindern war man auch da quasi im Dauereinsatz).

Neben viel Schlafen und Lesen habe ich mir auch das Spielzeug der Kinder angeguckt und einiges ausgemistet und manches einfach außer Reichweite geschafft, um es vielleicht später nochmal raus zu holen und um mal zu sehen, ob es vermisst wird.

Mich hatte es in letzter Zeit sehr gestresst, wie viel Spielzeug hier in jedem Zimmer rumlag. Vor allem die Kleine leert auch oft einfach alle Kisten und Schränke aus und spielt aber mit wenigen Dingen so wirklich. Jetzt habe ich erstmal viel Kleinteiliges weggeräumt, so dass das Aufräumen hoffentlich leichter und weniger nervig wird.


Die Kinderzimmer, die auf anderen Blogs so vorgestellt werden, sind irgendwie immer viel größer, aber vielleicht ist es ja auch für den ein oder anderen interessant mal zu sehen, wie ein kleines Kinderzimmer bei uns so eingerichtet ist. Und das auch noch mit sehr begrenztem Budget damals. Früher stand in der Ecke hinten noch ein Basteltisch, der steht jetzt in meinem Zimmer, dafür haben wir das Beistellbett an Tildas Bett rangestellt.

Anna und Elsa dürfen natürlich auch bei uns nicht fehlen! In der Vitrine steht noch anderes kleinteiliges Zeug so, dass die Kleine nicht rankommt, aber die Große schon.

Das Fach für Bücher im Kinderzimmer ist voll, die Bücher der Kleinen stehen bei mir im Zimmer und ein bisschen was liegt auch immer neben dem Bett.

Katzen und Musik sollen ja sehr gut zusammen passen. 😀

Die Tafel wurde in letzter Zeit wenig benutzt, aber das lag wohl auch daran, dass dort keine Stifte mehr lagen, weil die Kleine die gerne verschleppt und/oder ausgelutscht hat. Wir geben der Sache mal noch eine Chance. Die Verkleiden-Truhe wird nur selten mal genutzt und dient meist eher als Ablagefläche für alles mögliche.

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Alle krank


Es scheint ja gerade ganz vielen ähnlich zu gehen wie uns: Wir sind hier alle krank. Beim Mann geht es schon seit Montag so, der Rest der Familie ist am Mittwoch nachmittag quasi synchron krank geworden. Und das obwohl das große Kind davor 5 Tage lang gar nicht hier (sondern bei ihrem Papa) war, also entweder hat sie sich unabhängig von uns woanders angesteckt oder die Inkubationszeit war recht lang.

Donnerstag und Freitag waren wir also alle krank geschrieben. Am Donnerstag war ich beim Arzt, da ich ja eine Krankschreibung brauchte, Diagnose der Ärztin lautete „Bronchitis“. Ich wollte nur für zwei Tage krank geschrieben werden, worauf die Ärztin schon skeptisch wirkte und fragte, ob ich wirklich meine, dass das reicht.

Am Freitag war ich dann mit den Kindern beim Arzt. Es war eine Vetretungsärztin da, die mir aber auch sehr gefiel. Sie sprach von einem oberen Atemwegsinfekt, empfahl zur Linderung der Symptome Ibu-Saft und Nasentropfen, viel frische Luft (also durchaus auch tägliche Spaziergänge) und keinen Hustensaft, weil der eh nichts bringt.

Wir haben in den letzten Tagen also 18 Folgen Zoes Zauberschrank auf Netflix geguckt, waren spazieren und haben soweit möglich alle Mittagschlaf gemacht. Den Kindern geht es jetzt auch schon wieder deutlich besser, das Fieber ist weg und sie wirken recht fit, auch wenn sie noch etwas husten und die Nase der Kleinen ständig läuft.

Beim Temperatur messen mit dem Ohr-Thermometer kamen bei mir zwar tagsüber immer nur normale Werte raus, aber mein iButton zeigt, dass nachts die Temperatur doch immerhin auf bis zu 38,9 °C hoch ging, was doch deutlich höher ist als meine bisherigen Höchstwerte. Ich selbst fühle mich jetzt eher noch schlechter als am Donnerstag, als ich krank geschrieben wurde. Aber ich weiß nicht, ob ich noch länger zu Hause bleiben soll. Andere gehen ja auch trotzdem zur Arbeit. Außerden ist es meine letzte Woche in dieser Praxisphase der Ausbildung und es müsste noch einiges organisatorisches geklärt werden. Schwierig, das alles…

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