The Cake!

Portal
Portal Cake

This was a triumph.
I’m making a note here:
HUGE SUCCESS.

Wie erwähnt habe ich vor kurzem Portal durchgespielt und irgendwie hatte ich danach das dringende Bedürfnis Kuchen zu backen. Wie gut, dass freundlicherweise auch jemand Geburtstag hatte!

Hier also der Portal-Kuchen, der ganz sicher keine Lüge ist.

Leider habe ich es versäumt ein Foto vom Innenleben zu machen. Zwischen zwei Schichten Schokokuchen gab es innen noch eine Schicht Erdbeer-Creme. Und ja, mein Kuchen ist deutlich flacher als der im Spiel. Nächstes Mal nehme ich mehr Teig und mehr Creme. Lecker war es aber auf jeden Fall und darauf kommt’s ja an. :)

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April: Rückblick



Anfang April haben wir Tildas Geburtstag bei meiner Familie in Berlin gefeiert. Sie bekam viele Geschenke, darunter ein Puppenwagen, kistenweise Bausteine von Lego Duplo, ein Bilderbuch, einen bambinoLÜK und noch ein paar weitere Kleinigkeiten. Von mir waren dabei die meisten Lego Duplo Steine, der Rest von anderen Familienmitgliedern. Nur einen Tag zuvor war Ostern, was wir auch bei ihrer Oma feierten, es gab ein paar knallpinke Turnschuhe (wir haben noch andere, farblich neutralere Frühlings-Schuhe, aber sie will immer nur diese Turnschuhe anziehen!), eine Umhängetasche und ein Puzzle. Dazu natürlich viel Süßes, wovon wir immer noch etwas übrig haben, obwohl ich mich da auch sehr reichlich dran bedient habe, wenn sie nicht da war. Jeder einzelne hat nicht übermäßig viel geschenkt, aber wir haben eben viel Verwandschaft!

Ich war mit meinem Freund für ein Wochenende bei seinen Eltern an der Ostsee. Zufällig hat meine Mutter mit ihrem Mann an genau diesem Wochenende auch dort Urlaub gemacht, das haben wir erst ein paar Tage zuvor erfahren, keiner wusste von den Plänen des anderen. So haben sich dann unsere Eltern auch gleich gegenseitig kennengelernt und schienen sehr gut kompatibel zu sein. Das nächste Mal werden wir dann mit Tilda dorthin fahren, ich freue mich schon!

Vor 3 Wochen hat auch die Uni wieder angefangen. Ich muss noch 3 Wahlbereichsmodule absolvieren und schaffe das hoffentlich dieses Semester. Ich lerne etwas über die Geschichte der frühen Neuzeit, über kanadische Literatur und deutsche Literaturgeschichte, insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur. Ich finde das alles wirklich interessant und bin sehr zufrieden mit meinem Stundenplan. Außerdem habe ich nun offiziell meine Bachelorarbeit angemeldet, die bis November dieses Jahr fertig werden soll. Darüber, dass ich deren Thema auch richtig toll finde, habe ich ja schon berichtet!

Gelesen habe ich neben dem Machine Man auch den 3. Teil der Dresden Files von Jim Butcher: Grave Peril. Ich mag die Serie mit jedem Band lieber, bisher sind 14 Bände erschienen und ich lese sie alle auf meinem Kindle.

Neil Gaiman ist auch so ein Lieblingsautor von mir. Zum ersten Mal habe ich im Rahmen eines Uni-Seminars etwas von ihm gelesen, das Studium hat also auf jeden Fall schonmal was gebracht. ;) Deswegen konnte ich nicht widerstehen, mir auch das neue Bilderbuch Chu’s Day von ihm zu kaufen. Das ist zwar auf englisch, aber die paar Zeilen lassen sich ja quasi im Vorbeigehen übersetzen. Damit ist der Grüffelo jetzt bei Tilda auch abgeschrieben, und sie will jeden Abend nur noch Chu. Diese Geschichte darüber, ob der kleine Panda nun niesen wird oder nicht, hat sie wirklich begeistert.

Tilda war Anfang des Monats ein paar Tage krank, hat sich aber schnell wieder erholt. Sie sagt nun durchgehend richtig “ich”, wenn sie von sich selbst spricht, “wir/uns” kann sie auch. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie so ein kleines Kind eine Sprache so schnell von ganz alleine lernen kann, sie bildet jetzt auch schon Sätze und Nebensätze mit “aber” oder anderen Konjunktionen. Motorisch hat sie auch wieder aufgeholt, Treppen steigen klappt jetzt schon ganz gut. Außerdem haben wir jetzt den Schnuller ganz abgeschafft, auch nachts. Tagsüber gab es den ja schon länger nicht mehr, jetzt ist diese Phase also auch vorbei… Sie wird immer selbstständiger. Im Schwimmbad hat sie jetzt kaum noch Angst, sondern viel Spaß im Wasser. Wir haben uns eine Jahreskarte für den leipziger Zoo gekauft und sind jede Woche mal dort.

Das letzte Highlight dieses Monats war, dass ich endlich, endlich auch mal Portal gespielt habe. Ich bin hellauf begeistert! Das Spiel ist günstig zu haben und relativ schnell durchspielbar, ich habe etwa 5 Stunden gebraucht, verteilt auf zwei Abende. Die Spielerin muss im Rahmen einer wissenschaftlichen Testreihe verschiedene Aufgaben meistern und hat dazu ein Gerät, mit dem sie Teleportationsportale öffnen kann. Das Abspannlied habe ich mir so oft angehört, dass ich es jetzt auswenig kann, so toll ist es!

“Aperture Science
We do what we must
because we can.
For the good of all of us.
Except the ones who are dead.”

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Der Maschinenmann

Machine man

Das ist das Buch, über das ich meine Bachelorarbeit schreiben werde! Genauer gesagt darüber, wie darin Transhumanismus und Cyborgisation behandelt werden.

Ich finde mein BA-Thema wirklich unheimlich interessant und bin sehr motiviert. Max Barry schreibt richtig toll und spannend, ich hatte viel Spaß beim Lesen. Sehr empfehlenswert!

Es beginnt alles mit einem Unfall, bei dem ein sozial unbeholfener Ingenieur ein Bein verliert. Weil er mit den derzeitig vorhandenen Prothesen unzufrieden ist, baut er sich eine bessere. Und dann noch eine und denkt sich, dass es eigentlich doch viel praktischer wäre zwei wirklich zusammenpassende Beine zu tragen…

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Austausch über das Wechselmodell?

Ich habe hier ja schon ein paar Mal erwähnt, dass mein Ex und ich uns auf ein Wechselmodell geeinigt haben und das auch ziemlich erfolgreich so leben. Trotzdem stoße ich im Alltag manchmal auf Fragen und Probleme, die andere Eltern, die ich kenne, so nicht haben. Zwischen den vielen Müttern, die ihre Kinder täglich um sich haben, und denen, die ihre Kinder anscheinend (fast) ganz aufgeben konnten oder mussten(darunter viele Väter, aber inzwischen wohl auch einige Mütter), wünsche ich mir manchmal ein bisschen mehr Austausch mit anderen Eltern kleiner Kinder, die sich auch für ein ähnliches Modell entschieden haben wie wir.

Es geht mir dabei nicht um theoretische oder rechtliche Informationen. Dazu findet man ja durchaus etwas im Internet und wie so oft ist Wikipedia da eine ganz gute Anlaufstelle für einen ersten Überblick. Mir geht es mehr um persönliche Erfahrungen aus dem Alltag mit diesem Lebensmodell. Haben andere Wechselmodell-Eltern vielleicht auch Blogs, die ich bloß noch nicht kenne? Im Moment gibt es weder in meinem Offline-Bekanntenkreis noch in meiner persönlichen Online-Welt jemanden, der/die das ähnlich handhabt wie wir.

Ich vermisse mein Kind zum Beispiel, wenn wir uns nicht sehen, nach ein paar Tagen sehr und das kommt ja bei uns häufiger vor. Wie kommen andere damit klar? Ich lese in den Blogs anderer Eltern immer nur, wie sehr sie sich freuen, mal ein paar Tage Ruhe zu haben und ich verstehe das auch und möchte das jetzt nicht so verstanden wissen, als ob ich das in irgendeiner Form verurteilen würde. Aber ich habe eben eher genau das umgekehrte Problem.
Damit hängt auch zusammen, dass alle Großeltern sich darum reißen, das Kind mal für sich zu haben und vielleicht mit in den Urlaub zu nehmen oder so. Das kann ich auch völlig verstehen, aber wenn ich meine Kleine zum Beispiel ein Wochenende im Monat bei meiner Mutter lassen würde, dann hätte ich selbst auch nur noch ein Wochenende im Monat mit ihr übrig und das ist mir einfach zu wenig. So wird mir, wenn ich mit ihr meine Familie besuche, gesagt, dass meine Tochter und ich zu sehr aneinander klammern würden, während ich woanders oft meine, den unterschwelligen Vorwurf mich zu wenig zu kümmern und zu wenig Zeit mit ihr zu verbringen, rauszuhören. Wie gehen andere in meiner Situation mit diesem Widerspruch um?

Und natürlich spielt es auch eine Rolle, dass ich eben eine Mutter, also weiblich, bin. Einem Vater in der gleichen Situation wird ganz anders begegnet, auch wenn der sich natürlich auch mit einigen Problemen konfrontiert sieht, wird er dafür wohl überwiegend toll gefunden. Und das ist ja auch irgendwie berechtigt, Tildas Papa kümmert sich so viel mehr als sich zum Beispiel mein Papa in meiner Kindheit gekümmert hat und das finde ich auch toll. Auch wenn das andererseits natürlich selbstverständlich sein sollte, dass man(n) sich um seine eigenen Kinder auch tatsächlich kümmert, muss er dafür ja im Moment auch ziemlich mit den immer noch vorherrschenden Geschlechterrollen brechen und hat damit als ebenfalls armer Student gerade auf Ämtern auch so seine Schwierigkeiten. Auch hier wieder die Frage, wie gehen andere Wechselmodell-Eltern miteinander um, wie oft sollte man sich vielleicht treffen um ausführlicher miteinander zu reden, wie sehr sollte man seinen Alltag aufeinander abstimmen, unternehmen andere vielleicht auch mal was zusammen mit beiden Eltern und Kind? Was passiert, wenn einer vielleicht in eine andere Stadt ziehen will, geht das überhaupt? Was, wenn das Kind älter wird, wird es mit der Situation weiter zufrieden sein?

Und was ist der ideale Wechsel-Rhythmus? Ist es ok, dass wir gerade oft alle paar Tage wechseln oder sollten wir vielleicht doch lieber wöchentlich wechseln, um nicht so oft Trennungssituationen zu haben, die auch für alle schwer sind? Andererseits sieht man sich so, wie wir es gerade machen, ja meistens schneller wieder und muss sich nicht so lange vermissen, also ist vielleicht doch das besser? Wie machen andere das?

Ich will mit diesen ganzen Fragen aber auf keinen Fall das Wechselmodell an sich in Frage stellen. Ich halte es zur Zeit für das beste System für uns, es löst sehr viele der Probleme, die das herkömmliche Residenzmodell mit sich bringen würde. Dass keiner an den anderen Unterhalt zahlen muss, ist in unserer beider finanziellen Situation schon ganz gut so. Ich habe genug Zeit, um mich um mein Studium und meine privaten Interessen zu kümmern, kann mich ausreichend entspannen und bin so sicher auch im Umgang mit meinem Kind gelassener und geduldiger. Nach der Bindungstheorie ist man heutzutage auch der Ansicht, dass auch kleine Kinder zwei gleichwertige Bezugspersonen haben können und mit deren Unterschieden durchaus auch gut klar kommen. Ich halte es auch für einen Vorteil, dass die Kleine zwei soziale Sicherheitsnetze hat. Aber bei all diesen Vorteilen stellen sich eben trotzdem auch einige Fragen, wenn man einen Weg wählt, den scheinbar fast niemand sonst geht.

Also, falls unter den hier Mitlesenden jemand auch das Wechselmodell lebt oder einen Blog von Wechselmodell-Eltern kennt, würde ich mich über einen Kommentar freuen! :)

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“My Little Pony”-Cupcakes

Diese Woche habe ich, inspiriert durch dieses Video, ein paar “My Little Pony”-Cupcakes gebacken!

Den Teig habe ich aus einer Muffin-Backmischung angerührt, dann in 5 verschiedenen Schüsseln eingefärbt, aus jeder Schüssel einen Teelöffel voll Teig in die Förmchen gefüllt und gebacken. Das Frosting besteht aus Puderzucker, Butter und Frischkäse, das habe ich in 3 verschiedenen Farben angerührt. Ich habe versucht die Cutiemarks von Twilight Sparkle, Pinkie Pie und Fluttershy als Marzipan nachzubilden. Die drei Ponys sind Sammelfiguren, die man bei Spielemax kaufen kann.

Das ganze war übrigens ein Geschenk für meinen Freund zu unserem halbjährigen Jubiläum. Die letzten 6 Monate waren einfach wunderschön, ich werde ständig über alle Maßen verwöhnt und ich versuche hiermit, dem auch einigermaßen gerecht zu werden. :)

Cupcakes
Fluttershy Cupcake
Cupcakes
Regenbogen Cupcakes

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